Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagsfähig“

die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen“ hat es mit dem Thema „Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland“ unter die ersten 20 Themen in der Volksabstimmung von Abstimmung21 geschafft! Die Initiative Abstimmung21 ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen einsetzt.

Wir haben noch bis zum 15. April 2026 Zeit, um es unter die ersten drei Themen zu schaffen, über die es dann im Herbst eine Volksabstimmung geben wird, an der sich im letzten Jahr über 80.000 Menschen beteiligt haben. Unser Thema liegt aktuell nur auf Platz 18 mit knapp 4.400 Stimmen. 

Ohne jegliche parlamentarische oder gesellschaftliche Debatte vereinbarte 2024 die deutsche mit der US-amerikanischen Regierung die Rückkehr von landgestützten US-Mittelstreckenwaffen auf deutschem Boden. Nach über 35 Jahren, in denen diese gefährlichen Waffen aus Europa verbannt waren, soll die Stationierung in diesem Jahr beginnen. Diese Entscheidung beendet die Ära der gegenseitigen Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland. Wir kehren zurück in eine Logik, in der Sicherheit nur durch immer mehr Raketen definiert wird. Jede neue Waffe auf der einen Seite provoziert weitere Aufrüstung auf der Gegenseite. Dieses Wettrüsten verschlingt Milliarden und verringert unsere tatsächliche Sicherheit. Durch die Stationierung dieser strategisch entscheidenden Angriffswaffen droht Deutschland im Konfliktfall zum vorrangigen Ziel zu werden.

Bitte helft uns und stimmt für das Thema „Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland“ unter https://abstimmung21-mitmachen.de/proposals/332-keine-stationierung-von-us-mittelstreckenwaffen-in-deutschland

„Nie wieder Krieg“ ist Partnerorganisation der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen“.

Das Friedenszeitalter ist ganz nah

Über die neue Friedenslogik

Der Heldenstaat, das Spiegelprinzip und
warum Krieg überflüssig wird, auch wenn es gerade nicht so aussieht.

Übersetzt von Ingrid Suprayan, Bobby Langer und Christa Dregger (Zeitpunkt). Die englische Originalfassung dieses Essays ist hier zu finden.[Dieser Artikel ist unter einer Creative-Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 3.0 Deutschland) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen darf er verbreitet und vervielfältigt werden.]

Endlich miteinander reden

6.März 2026 In einem offenen Brief an Kaja Kallas appelliert Michael von der Schulenburg an die Verhandlungsbereitschaft der EU im Ukrainekrieg und macht Vorschläge für konkrete Ziele solcher Gespräche. Ein Brief, den man gern unterzeichnen möchte. Weiterlesen

Gewerkschaften gegen Krieg und Aufrüstung

Februar 2026: Die Initiative ‚Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! – Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!‘ hat Anfang Februar in einem Info-Brief umfangreiches Material in Vorbereitung der diesjährigen Tarifkämpfe und Gewerkschaftskongresse zusammengestellt, um auch in diesem Rahmen unsere Forderungen nach Abrüstung und Entmilitarisierung zu verankern.
Info-Brief: Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg

Nein zu Wehrpflicht und Kriegsvorbereitung!

Am 05.12. machten wir mit 55.000 Jugendlichen, hauptsächlich Schüler*innen, klar: Wir wollen keine Wehrpflicht – wir wollen eine Zukunft! Am gleichen Tag ging der Bundestag mit dem Beschluss des sogenannten “Wehrdienstmodernisierungsgesetzes” den ersten Schritt Richtung Wiedereinführung der Wehrpflicht. Ab Januar wurden Fragebögen zur Erfassung der Fähigkeiten und zur Bereitschaft zum Wehrdienst an alle Jugendlichen, die 2008 geboren wurden, verschickt. Ab Sommer 2027 soll die verpflichtende Musterung folgen.

Laut der Bundesregierung brauche es Wehrpflicht und Aufrüstung, um uns zu verteidigen. Doch wir fragen: Warum sollte Hochrüstung Frieden sichern und warum sollten wir für ein Leben in Sicherheit die stärkste Armee Europas brauchen?

Weiterlesen:  
Resolution der Schulstreikkonferenz am 14./15. Februar 2026 in Göttingen

Heinrich-Zille-Karikaturenpreis Aus Wut gezeichnet: Leipziger Künstlerin gewinnt Preis für Anti-Kriegs-Karikatur

11. Januar 2026 Die Leipziger Zeichnerin und Künstlerin Ulrike Wodner hat am Wochenende den Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2026 erhalten. Ihre prämierte Arbeit kommt ganz ohne Worte aus und entstand aus einem Gefühl von Unverständnis mit Blick auf die Kriege in der Welt. Verbunden mit dem Preis sind Ausstellungen in Radeburg und Dresden.

„Eigentlich ist es aus einer Wut entstanden“, erzählt die Künstlerin zu ihrer ausgezeichneten Arbeit im Gespräch mit dem MDR.…..

Mit dem Rad nach Moskau

6.12.2025 „Ich weigere mich, das diplomatische Versagen einer arroganten politischen Klasse mit meinem Leben zu bezahlen und mich an die Front karren zu lassen, um dort auf Russen zu schießen. Ich verachte diesen hysterischen Umgang mit Moskau….“

sagt Pablo Krappmann in seinem Reisebericht. Damit bringt der junge Mann auch gleich den Grund seiner Reise zum Ausdruck.

Lautes NEIN zum Krieg

5.12.2025 In Deutschland nimmt die Kriegsmaschine Fahrt auf, bei Rheinmetall klingeln die Kassen und „Kriegstüchtigkeit“ ist das Gebot der Stunde. Kürzlich hat die Bundesregierung ein neues Wehrdienstgesetz auf den Weg gebracht, dass sich vom Grundsatz der Freiwilligkeit verabschiedet.

Was denken diejenigen darüber, die bald wieder zur Musterung antanzen sollen?

Ein Interview mit der Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“, sie sich am kommenden Freitag der Abstimmung gegen die Mobilmachung widersetzen will.
Es muss ganz klar sein, dass der 5.12. nicht das Ende dieser Bewegung sein darf, sondern dass das der Anfang ist.

Wenn ihr das abstimmt gegen den Willen der jungen Menschen, gegen ihre Interessen, dann könnt ihr euch darauf einstellen, dass wir genauso weitermachen. Hier geht’s zum Interview: https://www.jugendinfo.blog/2025/frieden-und-krieg/kriegstuchtig-nein-danke/

Bilder vom Schulstreik in Kassel und Fulda:

der Bericht der Fuldaer Zeitung und der Hessenschau

Hier sind die Reden aus Kassel und hier gehts weiter im Thema: Und dann?