Sommerbaustelle

Diese Website wurde gerade umgebaut, deshalb ist der Inhalt nicht so facettenreich wie vorher. Aber wir arbeiten uns durch und bald kommen wieder bessere Zeiten. M.F. 29.7.2026

Ostermarsch Fulda 2026

Ostermarsch Osthessen in Fulda
In Tradition der Ostermärsche der Friedensbewegung findet auch in diesem Jahr am Karsamstag 4. April der Ostermarsch Osthessen statt. Startpunkt ist an der Pauluspromenade am Fuldaer Dom um 14 Uhr mit einer Ansprache des Theologen und Friedensaktivisten Eugen Drewermann. Gemeinsam mit dem Straßenmusiker Philipp Hoffmann wird sich dann der Zug Friedenslieder singend durch die Fuldaer Innenstadt zur Abschlusskundgebung am Universitätsplatz bewegen. Hier wird es einen Aufruf 70 plus der Kriegs- und Nachkriegskinder, einen Beitrag der „Jugend gegen Wehrdienst“ sowie einen Ausblick auf kommende Friedensaktionen geben.

Der Ostermarsch Osthessen steht 2026 unter dem Motto „friedensfähig statt erstschlagfähig“. Damit greifen die Organisatoren die Vorgänge um die Stationierung von US-Erstschlagswaffen in Europa auf, ihre Kommandostrukturen in Wiesbaden und Ramstein. Dies stellt für uns alle eine existenzielle Bedrohung dar, die unseren massiven Widerstand erfordert. 
Die exzessiven Rüstungsausgaben bedrohen die Daseinsvorsorge und sind bereits in vielen Bereichen hierzulande spürbar. Besonders betroffen sind die Schwächsten der Gesellschaft. Gleichzeitig läuft Kriegsvorbereitung im Gesundheitswesen, in der Bildung und anderen Bereichen. 
Die Reaktivierung der „Wehrpflicht“ und eine Einführung von Zwangsdiensten stößt auf großen Widerstand in der Jugend. Die zunehmende Repression gegen friedenspolitische Aktionen und Aktivisten sowie gegen kritische Publizisten eskaliert bis hin unter Verletzung elementarer Menschenrechte durch EU-Sanktionen. 
Der Ukrainekrieg wird immer brutaler und dessen Beendigung erfordert die Bereitschaft der europäischen NATO-Staaten zu diplomatischen Kompromissen und Bereitschaft für eine dauerhafte Friedenslösung unter Berücksichtigung der Sicherheitsinteressen aller Beteiligten. 
Auch der Angriffskrieg auf den Iran wird Folgen haben auf das Leben in unserer Heimat. Und nicht nur dort wird das Völkerrecht durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Wir widersetzen uns dieser Kriegspolitik! 
Gleichzeitig fordern wir den Stopp von Waffenexporten in Kriegsgebiete! 
Inzwischen fangen die Mitarbeiter ziviler Betriebe an, sich gegen die Militarisierung ihrer Arbeitsplätze auszusprechen. Dies findet unsere volle Zustimmung.
Gerade in Fulda und seinem Umland war in den 1970er und 1980er Jahren durch das FuldaGap die Militarisierung der BRD extrem spürbar. Ein Rückfall in diese Zeit markiert für uns einen Rückschritt für Mensch und Umwelt. 

Nur ein Leben in Frieden ermöglicht ein solidarisches Miteinander in unserem Land und weltweit. 

Der Ostermarsch lädt dazu ein, gemeinsam  für eine friedensfähige Gesellschaft einzustehen.

Wir sind keine Marionetten

Skizze nach Otto Dix „Krieg“

In der ganzen Stadt, ja, wahrscheinlich im ganzen Land sind sie zu sehen: Die riesigen Plakate der Bundeswehr mit Ihren „Werbebotschaften“, heute schon den Frieden von morgen zu verteidigen. Zu sehen sind ganz junge Menschen,entschlossen dreinblickend, also offensichtlich willig, sich verheizen zu lassen. Dabei müsste es doch heißen, „heute schon die Zukunft von morgen zerstören“, denn nichts anderes als Zerstörung und Leid bringt der Krieg hervor. Doch welche Auswege gibt es? Vielleicht eröffnen sich neue, bislang unerahnte Möglichkeiten allein schon aus bestimmten Fragestellungen heraus, so klingt es zumindest aus dem neuesten Beitrag von Dr. Andreas Peglau heraus: Wir sind keine Marionetten…

Gewerkschaften gegen Krieg und Aufrüstung

Februar 2026: Die Initiative ‚Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg! – Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit!‘ hat Anfang Februar in einem Info-Brief umfangreiches Material in Vorbereitung der diesjährigen Tarifkämpfe und Gewerkschaftskongresse zusammengestellt, um auch in diesem Rahmen unsere Forderungen nach Abrüstung und Entmilitarisierung zu verankern.
Info-Brief: Gewerkschaften gegen Aufrüstung und Krieg

Russland ist nicht unser Feind

Eine Initiative anlässlich des 85sten Jahrestag des Überfalls auf die Sowetunion

Liebe friedensbewegte Mitmenschen,
ich möchte Euch bitten, im 85. Jahr des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion dem Feindbild Russland gemeinsam, laut und deutlich entgegenzutreten und eine entsprechende Initiative zu unterstützen. Der Aufruf dazu steht unten. Die Aktionswochen zu Russland ist nicht unser Feind beginnen mit einem Webinar am 26. Februar, 18:30-20:30 Uhr zum Thema: 22. Juni 1941 aus russischer und deutscher Sicht. Und: Was können wir tun? Einführungen durch Alexander Milyutin, Botschaftsrat, Botschaft der Russischen Föderation, und dem Autor Hauke Ritz. Der Höhepunkt wird eine deutsch-russische politisch-kulturelle Kundgebung in Berlin, möglichst am oder um den 20. Juni – das wäre dann eventuell parallel zu Friedensaktionen, mit denen wir uns verbunden fühlen, wie Aktionen gegen Mittelstreckenraketen, dem großen internationalen Friedenskongress in London oder dem Friedensfest in Dresden.
Angesichts der aktuell jegliches Völkerrecht brechenden Gewalt stehen friedensbewegte Menschen hierzulande vor Aufgaben, die übergroß erscheinen. Die Gewalt kündet vom Untergang der Welt, die wir kennen; eine neue, friedliche zeichnet sich zwar ab, kann sich aber noch nicht durchsetzen. Eines allerdings können wir mit Sicherheit sagen: Unsere Regierung leistet keinen, sie leistet null Beitrag zum Frieden in unserem Land, auf unserem Kontinent, in der Welt. Das können wir nur selber tun. 
Konkret steht die Stationierung der US-amerikanischen Mittelstreckenraketen bevor, deren Gefahr völlig unzureichend erkannt bzw. überlagert wird von der angeblich unausweichlichen Kriegstauglichkeit. Auf die wird unser Staat, unsere Gesellschaft zugerichtet mittels eines monströsen Feindbildes. Eben dafür muss – zum wiederholten Mal in der deutschen Geschichte – Russland herhalten.
Widerstand gegen Aufrüstung, Raketen, Wehrpflicht, kriegstauglichen Staatsumbau und gegen das Feindbild durchdringen einander; auch Solidarität mit Venezuela (Gaza, dem bedrohten Kuba…), gehen in dieselbe Richtung, sie alle verstärken sich gegenseitig.
In diesem Sinn bitten wir Euch, den Aufruf unten zu unterschreiben, ihn zu verbreiten und mit Leben zu erfüllen. Die dazugehörige Website soll eine Art kollektiver Organisator sein und Ihr die (Mit-)Gestalter: Wir nehmen einander wahr, wir unterstützen einander, wir werden gemeinsam klüger und ausstrahlender.
Mit solidarischen und Friedensgrüßen
Christiane Reymann 
im Namen des Aktivs: https://www.russlandistnichtunserfeind.de
siehe auch: Veranstaltung (webinar)