Unterwegs auf dem Friedweg

Vor 33 Jahren, am Aschermittwoch den 24.02.1993, bin ich am Trierer Dom zum ersten Mal in aller Öffentlichkeit aufgetreten, als einer „der einen Stein ins Rollen bringt“ für den kollektiven friedlichen Wandel in der Welt, in Europa, in Deutschland.

1991 habe ich erkennen müssen, dass sich mein Geburtsland Deutschland wieder auf den Kriegsweg verführen ließ, dass von Deutschland aus wieder Kriege geführt, finanziert und ausgestattet werden.

Die Zeit, wie die Ereignisse seither, haben meine, damals noch sehr intuitive, Erkenntnis leider voll und ganz bestätigt. Wer kann ermessen, wieviel Leid in diesen letzten 33 Jahren mit der „Hilfe“ Deutschlands in der Welt angerichtet wurde? Oder anders gefragt, wieviel Leid wäre der Welt und uns erspart geblieben, hätte Deutschland meine Warnungen vor dem Kriegsweg Ernst genommen und die Einladung auf den Friedweg umzuschwenken angenommen?

Steine ins Rollen zu bringen, anstatt Panzer, ist erfüllend, befriedigend, belebend und heilsam!

Am 12.02.2026 (WeiberFastNacht) geht es wieder los. Um 11.11. Uhr starte ich erneut mit einer FriedGebetsMühle und begebe mich auf den FriedWeg von Zittau nach Weimar. Am gleichen Tag beenden 19 buddhistischen Mönche in Washington einen 120 tägigen PeaceWalk. Sie konnten Millionen Menschen erreichen und für den Fried begeistern.

Ob sich Deutschland und Europa für Fried statt Krieg begeistern lassen wird sich bald erweisen.

Im nachfolgenden Link findest Du ab der 17. Minute meine Antrittsrede in Zittau:

Wer den FriedWeg eine Zeit mitgehen will kann sich bei mir anmelden über 01577 667 661 6

Wer den FriedWeg mittels einer Spende fördern will kann dafür das Konto der WeltFriedAkademie bei der GLS Bank, DE04 4306 0967 4071 8973 01 entlasten.

Möge der friedliche Wandel beginnen und das Zeitalter der Kriege beenden!

HerzLicht Rolf KeTaN Tepel 🙏

Russland ist nicht unser Feind

Eine Initiative anlässlich des 85sten Jahrestag des Überfalls auf die Sowetunion

Liebe friedensbewegte Mitmenschen,
ich möchte Euch bitten, im 85. Jahr des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion dem Feindbild Russland gemeinsam, laut und deutlich entgegenzutreten und eine entsprechende Initiative zu unterstützen. Der Aufruf dazu steht unten. Die Aktionswochen zu Russland ist nicht unser Feind beginnen mit einem Webinar am 26. Februar, 18:30-20:30 Uhr zum Thema: 22. Juni 1941 aus russischer und deutscher Sicht. Und: Was können wir tun? Einführungen durch Alexander Milyutin, Botschaftsrat, Botschaft der Russischen Föderation, und dem Autor Hauke Ritz. Der Höhepunkt wird eine deutsch-russische politisch-kulturelle Kundgebung in Berlin, möglichst am oder um den 20. Juni – das wäre dann eventuell parallel zu Friedensaktionen, mit denen wir uns verbunden fühlen, wie Aktionen gegen Mittelstreckenraketen, dem großen internationalen Friedenskongress in London oder dem Friedensfest in Dresden.
Angesichts der aktuell jegliches Völkerrecht brechenden Gewalt stehen friedensbewegte Menschen hierzulande vor Aufgaben, die übergroß erscheinen. Die Gewalt kündet vom Untergang der Welt, die wir kennen; eine neue, friedliche zeichnet sich zwar ab, kann sich aber noch nicht durchsetzen. Eines allerdings können wir mit Sicherheit sagen: Unsere Regierung leistet keinen, sie leistet null Beitrag zum Frieden in unserem Land, auf unserem Kontinent, in der Welt. Das können wir nur selber tun. 
Konkret steht die Stationierung der US-amerikanischen Mittelstreckenraketen bevor, deren Gefahr völlig unzureichend erkannt bzw. überlagert wird von der angeblich unausweichlichen Kriegstauglichkeit. Auf die wird unser Staat, unsere Gesellschaft zugerichtet mittels eines monströsen Feindbildes. Eben dafür muss – zum wiederholten Mal in der deutschen Geschichte – Russland herhalten.
Widerstand gegen Aufrüstung, Raketen, Wehrpflicht, kriegstauglichen Staatsumbau und gegen das Feindbild durchdringen einander; auch Solidarität mit Venezuela (Gaza, dem bedrohten Kuba…), gehen in dieselbe Richtung, sie alle verstärken sich gegenseitig.
In diesem Sinn bitten wir Euch, den Aufruf unten zu unterschreiben, ihn zu verbreiten und mit Leben zu erfüllen. Die dazugehörige Website soll eine Art kollektiver Organisator sein und Ihr die (Mit-)Gestalter: Wir nehmen einander wahr, wir unterstützen einander, wir werden gemeinsam klüger und ausstrahlender.
Mit solidarischen und Friedensgrüßen
Christiane Reymann 
im Namen des Aktivs: https://www.russlandistnichtunserfeind.de
siehe auch: Veranstaltung (webinar)

Vor den Augen der Welt

Palestinians at the site of an Israeli airstrike at an United Nations (UNRWA) school in the Nuseirat camp in the central Gaza Strip, on July 15, 2024.

Während internationale Empörung zur wohlfeilen Pflichtübung verkommt, wird im besetzten Ostjerusalem eine rote Linie überschritten: Israel zerstört das Hauptquartier der UNRWA – und der Westen schaut zu. Der Bruch des Völkerrechts wird benannt, aber folgenlos abgeheftet. Was sagt dieses Schweigen über die „regelbasierte Ordnung“ wirklich aus? Von Karin Leukefeld

Im Artikel von Karin Leukefeld zitiert, hier auch nachzulesen, der Bericht vom 26.01. 2026 von Helga Baumgarten aus Jerusalem

peace walk

Rund zwei Dutzend buddhistische Mönche sind in den USA am 26. Oktober 2026 zu einer etwa 3.700 Kilometer langen Pilgerreise von Texas nach Washington, D.C., aufgebrochen. Der Friedensmarsch führt sie in 110 Tagen durch zehn Bundesstaaten. Ziel der Reise ist es, ein Zeichen für Frieden und Achtsamkeit zu setzen. Ihr Marsch erregt viel Aufsehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Vq3gY7jqPxU

Bildquelle: https://www.buddhistdoor.net/news/walk-for-peace-organizers-say-the-journey-will-continue-and-safety-coordination-with-law-enforcement-will-remain-unchanged/

Heinrich-Zille-Karikaturenpreis Aus Wut gezeichnet: Leipziger Künstlerin gewinnt Preis für Anti-Kriegs-Karikatur

11. Januar 2026 Die Leipziger Zeichnerin und Künstlerin Ulrike Wodner hat am Wochenende den Heinrich-Zille-Karikaturenpreis 2026 erhalten. Ihre prämierte Arbeit kommt ganz ohne Worte aus und entstand aus einem Gefühl von Unverständnis mit Blick auf die Kriege in der Welt. Verbunden mit dem Preis sind Ausstellungen in Radeburg und Dresden.

„Eigentlich ist es aus einer Wut entstanden“, erzählt die Künstlerin zu ihrer ausgezeichneten Arbeit im Gespräch mit dem MDR.…..

Genozid in Gaza

„Eine Waffenruhe, die täglich mehr Bomben und Tote für die Menschen im Gazastreifen bringt. Am Donnerstag traf es unter anderem vier Palästinenser – darunter ein elfjähriges Mädchen –, als israelische Raketen ihre Zelte nahe der im Süden der abgeriegelten Enklave gelegenen Stadt Khan Junis trafen. Am Abend meldeten medizinische Quellen den Tod eines Mannes nach einem Angriff auf eine Schule für Vertriebene in Dschabalija im Norden sowie einen weiteren Toten im Zentrum des Gazastreifens, dessen Zeltbehausung in Deir Al-Balah ebenfalls Ziel eines israelischen Bombenabwurfs wurde. Vier weitere Menschen wurden nach Informationen der Agentur Reuters bei einem separaten Angriff im Stadtteil Seitun in Gaza-Stadt getötet“….Ein Artikel von Ina Sembdner in der jungen welt vom 10./11.01.2025

Während in Palästina die Bomben fallen, „betreibt Israel mit Partnerorganisationen in Deutschland massive Lobbyarbeit — auch, um die endlich aufflammende Medienkritik am Gaza-Massaker im Keim zu ersticken“, schreibt Annette Groth in diesem, sehr lesenswerten Artikel in Manova , 10./11.01.2025

Anmerkung der Redaktion: Angesicht der schockierenden Nachrichten erscheint es verwunderlich, dass die Katholische Akademie in Fulda eine etwas andere Veranstaltung zum Thema Genozid anbietet:

„Entgegen einseitigen Bildern von Hass und Gewalt zeigt der Journalist Igal Avidan, wie Juden und Araber im Alltag Nachbarschaft , Freundschaft und Solidarität leben. Seine Reportagen führen in Städte, die Schauplätze von Konflikten waren, und machen Menschen sichtbar, die Brücken bauen, statt Gräben zu vertiefen. So entsteht ein vielschichtiges, hoffnungsvolles Bild einer Gesellschaft zwischen Gewalt und Versöhnung.

Welche „einseitige Bilder“ der Journalist Igal Avidan meint? Vielleicht auch das von mir ausgewählte? Die Veranstaltung am 21.01.26 wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Fulda e.V. durchgeführt. Ich empfehle, vor dem Besuch dieser Veranstaltung, den o.g. Artikel von Annette Groth zu lesen. (M.F.)