Kriegsdienst verweigern

Ab Januar 2025 gibt es in Fulda und im Vogelsbergkreis ein Beraterteam zur Kriegsdienstverweigerung (KDV-Beratung) Wir arbeiten mit der DFG-VK zusammen. Gerne können Sie uns zu Fragen zur Kriegsdienstverweigerung kontaktieren. Natürlich auch gerne, wenn Sie unsere Beratungstätigkeit unterstützen möchten: verweigern@fulda.cloud


Zeitung gegen den Krieg“ Nr. 62 zum Schulstreik gegen die Wehrpflicht

hier kann die gesamteZeitung gelesen werden:

Bundeswehrtram vor Gericht

12.April 2026, junge welt


Leute vom Fach

9.April 2026 Ein Artikel über Reiselust und Wehrpflicht von Nico Popp in der jungen Welt

Theoretiker des Marschbefehls: Boris Pistorius (Singapur, 24.3.2026)

Neue Wehrpflicht-Regel: Junge Männer dürfen Deutschland nicht mehr ohne Genehmigung verlassen

3.April 2026, Berliner Zeitung: Änderung im Wehrdienst-Modernisierungsgesetz trat weitgehend unbemerkt in Kraft. Demnach müssen Millionen Männer vor längeren Auslandsaufenthalten eine Genehmigung der Bundeswehr einholen….

Protest gegen Festnahme von ukrainischem Kriegsdienstverweigerer in Kiew

Berlin, 20.03.2026

Die Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK) fordert die sofortige Freilas­sung des ukrainischen Menschenrechtlers und Pazifisten Jurij Scheljaschenko, der am 19. März 2026 in Kiew festgenommen wurde.

Nach vorliegenden Informationen wurde Scheljaschenko ohne klare rechtliche Begründung und unter Missachtung seiner Rechte als Beschuldigter festgenommen. Seine Festnahme dürfte in unmittelbarem Zusammenhang mit seiner öffentlich erklärten Verweigerung des Kriegsdienstes in der ukrainischen Armee stehen.

Scheljaschenko hatte sich bereits 1998 öffentlich dazu bekannt, jede Art von Kriegsdienst zu verweigern. Er ist Geschäftsführer der Ukrainischen Pazifistenbewegung, einer Sektion der War Resisters International (WRI), und Vorstandsmitglied des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung. In letzter Zeit hatte er mehrfach gegen die Zwangsrekrutierungen junger Menschen in der Ukraine protestiert, die in einigen Fällen zu Folter und Todesfällen in Rekrutierungszentren geführt haben sollen.

Wir fordern die ukrainischen Behörden nachdrücklich auf, Jurij Scheljaschenko unverzüglich freizulassen und alle Maßnahmen der Zwangsrekrutierung einzustellen.

Wir appellieren erneut an die internationale Gemeinschaft, alle geeigneten Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, dass Menschenrechtsverteidiger und Friedensaktivisten nicht wegen ihres Engagements für Frieden und Gewaltfreiheit kriminalisiert werden. Zudem for­dern wir, dass das Recht auf Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen im Einklang mit internationalen Standards von allen Staaten uneingeschränkt respektiert wird und dass Wehrdienstverweigerern der notwendige Schutz vor Verfolgung in ihrem Herkunftsland ge­währt wird, einschließlich der Gewährung von Asyl.

Über die IDK

Die Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK) ist eine 1947 gegründete deutsche Sektion der War Resisters’ International (WRI), dem weltweiten pazifistischen Netzwerk mit Sitz in London. Zu ihren vorrangigen antimilitaristischen Aufgaben gehört seit jeher die Be­ra­tung und Hilfe für Menschen, die Kriegsdienste verweigern. Beratungstermine sind – nach vorheriger Terminvereinbarung – jederzeit möglich. Infos auf www.idk-info.net

Pressekontakt

Wolfram Beyer, Sprecher der IDK, Tel. 0151-59188100, Email: info@idk-berlin.de

IDK e.V. c/o Anti-Kriegs-Museum, Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin



Zivilcourage

15.03.2026 Zivilcourage heißt die digitale Zeitschrift der DFG/VK, die aktuelle Ausgabe widmet sich gebührend ausführlich dem Thema „Kriegsdienstverweigerung“.

„Leben in Frieden kann nur gegen die Bundesregierung durchgesetzt werden“

Ein paar Eindrücke von Schulstreik in Köln

Und hier aus Fulda

Schulstreik

Wir sagen NEIN zur Wehrpflicht! NEIN zu allen Zwangsdiensten!

Hitlers Rede

7.Februar 2026 Die Argumente, die der „Führer“ zur Wiedereinführung der Wehrpflicht anführte, kehren in aktuellen Debatten in ähnlicher Weise wieder. Von Ulrich Falke (manova-news)

„Ich will nicht morden“

29.01.2026 Wer 2026 volljährig wird, bekommt Post von der Bundeswehr. Der Staat verlangt, dass die 18-Jährigen einen Fragebogen ausfüllen. Betroffen sind Männer und Frauen, wobei das Ausfüllen des Fragebogens nur für Männer verpflichtend ist. Der WDR wollte nun wissen: Wie gehen die 18-Jährigen damit um? Das Fazit des Senders: „Es gibt viel Ablehnung.“ Das ist ein Lichtblick. Die Propaganda von der angeblichen Bedrohung Russlands scheint bei den jungen Leuten im Land auf etwas zu treffen, was weiten Teilen der Politik abhanden gekommen ist: Vernunft! Ein 18-Jähriger sagt: „Ich will nicht morden.“ Das sollte der Leitspruch für eine neue Friedensbewegung werden. Ein Kommentar von Marcus Klöckner.(nachdenkseiten)

31.Januar 2026