Pressemitteilung 7.3.2026
Bei strahlendem Sonnenschein waren am Samstag Nachmittag Organisatoren vom Bündnis „Friedlicher Hessentag“ in der Fuldaer Innenstadt und den Auen unterwegs, um die Örtlichkeiten für die Hessentagsstraße und das Gelände der geplanten Bundeswehrausstellung in Augenschein zu nehmen. Gekommen waren auf die Einladung des Friedensforum Osthessen Vertreter von Friedensgruppen aus ganz Hessen, wie der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegner, Jugend gegen Wehrpflicht, Künstler, Theatergruppen und viele andere. Beim anschließenden Planungstreffen in der Wiesenmühle beratschlagten sie den Verlauf der Protestaktionen gegen die Waffenschau und stellten den Medien den Bündniskonsens vor.
Das Bündnis „Friedlicher Hessentag“ wendet sich gegen Militärwerbung auf Volksfesten und bei Minderjährigen, es steht für Gewaltfreiheit und eine zivile Konfliktlösungskultur, so Matthias Marterer vom Friedensforum Osthessen, das ebenfalls am Bündnis beteiligt sei. Mit Artikel 69 der Landesverfassung verpflichte sich Hessen zu Frieden, Freiheit, Völkerverständigung und zur Ächtung des Krieges. Weiter heißt es im Bündniskonsens, dass mit ihrem Auftritt beim Hessentag die Armee besonders auf Kinder und Jugendliche abziele. Indem die Bundeswehr ihr Kriegsgerät als Abenteuerspielplatz arrangiere und selbst Kleinkinder auf Panzer klettern lasse, missbrauche sie kindliche Neugier und Technikbegeisterung. So sollten Berührungsängste vor militärischer Gewalt abgebaut werden.
Schon im Vorfeld des Hessentags würde es einige Veranstaltungen und Kundgebungen zu diesen friedenspolitischen Themen vom Bündnis „Friedlicher Hessentag“ in Fulda geben. Für Samstag, den 13. Juni sei eine große Demonstration des Bündnisses „Friedlicher Hessentag“ in Planung. Näheres finde sich aktuell auf der Homepage https://www.friedlicher-hessentag.de

