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War Leitz Wetzlar ein wehrwirtschaftlicher Betrieb?

Herzliche Einladung zur Abschlußveranstaltung
am Sonntag, (4. Advent) 21. Dezember 2025 um 15 Uhr im KIWI (Künstlerinitiative Willingshausen)
Neustädter Straße 7, 34668 Willingshausen
Friedhelm Fett führt durch die Ausstellung
und referiert zum Thema:
War Leitz Wetzlar
ein wehrwirtschaftlicher Betrieb?
Man musste keine Panzer bauen, um im Zweiten Weltkrieg zum „Wehrwirtschaftlichen Betrieb“ zu werden. Leitz Wetzlar hatte die Überzahl der Bildberichterstatter der Propagandakompanien mit Leica-Kameras ausgerüstet, Die Produktion ging praktisch vollständig an die verschiedenen Dienststellen der Reichswehr und der Gestapo bzw. SS. Darüber hinaus wurden neben Anderem Kurssteuergeräte für die V2-Raketen und Sichtgeräte für Jagdflieger und Panzerfahrer hergestellt.
Bei der Zünderproduktion reihte sich Leitz in die komplette feinmechanische Industrie ein.
Leitz setzte auch Zwangsarbeiterinnen ein. Deren vergleichsweise menschliche Behandlung trugen allerdings der dafür Verantwortlichen, Elsie Kühn-Leitz, mehrfache Konflikte mit der Gestapo ein.
