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Russland ist nicht unserFeind, Kundgebung -85 Jahre nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion:

20.Juni 2026 , 13:00 - 15:00

In Politik und Medien wird Russland zum Feind Deutschlands gemacht, gegen den aufgerüstet und die Gesellschaft kriegstüchtig umgebaut wird. Russland soll, so Bundesaußenminister Wadephuhl, sogar „für immer unser Feind bleiben“.

Diese Politik ist geschichtsvergessen. In den letzten gut 100 Jahren hat Deutschland Russland resp. die Sowjetunion zweimal überfallen – und beide Male endete es für Deutschland mit einer totalen Niederlage und für die Sowjetunion mit einem unermesslichen Blutzoll und erlittener Gewalt, die in ihrer Brutalität bis dahin einzigartig war und bis heute ist.

Die Politik der Feindschaft zu Russland ist brandgefährlich. Sie spielt mit dem Feuer. Ein Krieg gegen die stärkste Atommacht der Welt kann nur im Untergang enden.

„Hinzu kommt: diese Politik ist kurzsichtig und dumm“, so Christiane Reymann für den Aktionskreis der Initiative Russland ist nicht unser Feind. „Russland wird immer unser Nachbar sein. Man kann den eurasischen Kontinent nicht im Meer versenken. Gute Nachbarschaft und Frieden sind das Gebot der Stunde. Dafür bedarf es einer Erinnerungskultur, die die Verbrechen, die im Namen Deutschlands begangen wurden, wahrnimmt und nicht verdrängt. Dafür stehen die sowjetischen Gedenkstätten in und um Berlin; sie müssen, wie im Zusammenhang mit dem 2+4-Vertrag vereinbart, in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben und gepflegt werden.“

Details

Veranstaltungsort

  • Berlin, Brandenburger Tor