Buckelnde Kirchen

4.06.26 Bereits seit einiger Zeit greift das Phänomen um sich, dass die großen christlichen Institutionen sich weniger an der Botschaft des von ihnen angebeteten Erlösers orientieren als an weltlichen Erwartungen. So auch in der Friedensfrage….

Ein Artikel von Ramón Dersch in Manova

Kiew als geopolitischer Vorposten

25. Mai 2026, ein Artikel von Rafael Poch-de-Feliu in der jungen Welt

Rafael Poch-de-Feliu war für die Tageszeitung La Vanguardia mehr als 35 Jahre als internationaler Korrespondent tätig, vor allem in der Sowjetunion bzw. Russland (1988–2002) sowie in China (2002–2008). Er arbeitete vor und nach dem Mauerfall als Korrespondent in Berlin, außerdem in Paris. Er berichtete in den 1980er-Jahren aus Osteuropa über die Perestroika. Poch-de-Feliu ist Autor mehrerer Bücher über das Ende der Sowjetunion, über Russland unter Putin und über China. In den letzten Jahren lehrte er Internationale Beziehungen an der Fernuniversität UNED und an der Universitat Pompeu Fabra.

Militärisch-industrieller Komplex-

Wieder dick im Kriegsgeschäft

Stern unter Tarnung: Bundeswehrsoldaten ballern aus einem Mercedes-Benz »Wolf« Foto: junge Welt

18.Mai 2026 In der deutschen Automobilbranche ist der Lack ab. Besser gesagt setzen die Konzernbosse alles daran, die Fahrzeuge von Hochglanzpolitur auf Flecktarn umzustreichen. Ihr Heil suchen sie in der Milliardenprofite versprechenden Aufrüstung. Ein Beitrag von Michael Merz in junge Welt

Mit Geld zuschütten

11.Mai 2026 Nach Absage der »Tomahawk«-Stationierung durch die USA will die Bundesregierung offenbar die Raketen kaufen. Rheinmetall kündigt Produktion von Marschflugkörpern für dieses Jahr an.

Geld für Waffen? Klotzen, nicht kleckern. Boris Pistorius am 4. Mai im niedersächsischen Munster

Von Arnold Schölzel in der jungen Welt

Personalmangel bei der Bundeswehr

junge welt, 22. April

Der vormalige Rhein -Metall-Manager und jetzige Bundestagsabgeordnete Bastian Ernst (CDU) sieht die Vorteile der Erhöhung der Altersgrenze für Reservisten auf 70 Jahre: »Das Renteneintrittsalter steigt ja auch sonst. Die Leute bleiben länger fit. Wir sollten diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung nicht verschwenden«.

Wir sind keine Marionetten

Skizze nach Otto Dix „Krieg“

In der ganzen Stadt, ja, wahrscheinlich im ganzen Land sind sie zu sehen: Die riesigen Plakate der Bundeswehr mit Ihren „Werbebotschaften“, heute schon den Frieden von morgen zu verteidigen. Zu sehen sind ganz junge Menschen,entschlossen dreinblickend, also offensichtlich willig, sich verheizen zu lassen. Dabei müsste es doch heißen, „heute schon die Zukunft von morgen zerstören“, denn nichts anderes als Zerstörung und Leid bringt der Krieg hervor. Doch welche Auswege gibt es? Vielleicht eröffnen sich neue, bislang unerahnte Möglichkeiten allein schon aus bestimmten Fragestellungen heraus, so klingt es zumindest aus dem neuesten Beitrag von Dr. Andreas Peglau heraus: Wir sind keine Marionetten…