Wir sind keine Marionetten

Skizze nach Otto Dix „Krieg“

In der ganzen Stadt, ja, wahrscheinlich im ganzen Land sind sie zu sehen: Die riesigen Plakate der Bundeswehr mit Ihren „Werbebotschaften“, heute schon den Frieden von morgen zu verteidigen. Zu sehen sind ganz junge Menschen,entschlossen dreinblickend, also offensichtlich willig, sich verheizen zu lassen. Dabei müsste es doch heißen, „heute schon die Zukunft von morgen zerstören“, denn nichts anderes als Zerstörung und Leid bringt der Krieg hervor. Doch welche Auswege gibt es? Vielleicht eröffnen sich neue, bislang unerahnte Möglichkeiten allein schon aus bestimmten Fragestellungen heraus, so klingt es zumindest aus dem neuesten Beitrag von Dr. Andreas Peglau heraus: Wir sind keine Marionetten…

Friedenstauben fliegen über Brandmauern

19.03,2026 Erinnerung an laufende Aktionen der Friedenskooperative

Bitte bewerbt in eueren Netzwerken unseren offenen Telegramkanal für Friedensaktionen, damit wir mehr Abonnenten bekommen: https://t.me/friedenjetztAktion: „Krieg – Nicht in meinem Namen! Ich gebe dem Frieden eine Stimme!“ jeder einen kleinen Videobeitrag zum Frieden leisten kann: www.ich-gebe-dem-frieden-meine-stimme.org Schick Deine kurze Friedensbotschaft an @stimmefuerdenfrieden oder per Mail an: videosfuerdenfrieden@gmail.com Unsere Webseite gestalten wir alle mit – nicht nur Alex. Er braucht eure Zuarbeit, welche Videos mit Friedensreden er dort einstellen soll. Aktionsankündigungen bitte an ihn per Word-Datei – Telegram-Flyer reicht nicht, das es ihn viel Umbau-Zeit kostet.  Bitte verlinkt eure Webseiten mit unserer https://www.zusammen-fuer-frieden-jetzt.de/ – das dient auch eurer Webseite im Ranking. Bist du schon mit der weißen Fahne unterwegs auf den Demo? Lasst dieses Symbol für die Verbindung aller friedensbewegten Menschen sichtbar wehen.  Bei wem von euch brennt schon eine weiße LED-Kerze im Fenster? Lasst auch dieses Symbol laut werden und verschenkt es an Friedensfreunde.
Tel. 06081-4460368
E-Mail: infos@zusammen-fuer-frieden-jetzt.de




Klare Positionierung gefordert!

Hier ein klares Wort von Ulrike Eifler, unserer Gewerkschafterin und Aktivistin in der Gewerkschaftsbewegung gegen Krieg und obendrein streitbares Mitglied im Parteivorstand Die Linke., 1. März, X.com  und facebook.com:

„Ich finde, es ist ein Problem, wenn der Vorsitzende einer linken Partei den Angriff auf den Iran nicht klar als Völkerrechtsbruch verurteilt. Wenn er es vermeidet, Druck auf die Bundesregierung zu machen. Und wenn er stattdessen Sanktionen gegen den Iran fordert.“

„Mit einer Erklärung des Vorsitzenden der Partei Die Linke, Jan van Aken, zu den Militärschlägen gegen den Iran läuft die Partei Gefahr, sich von der Friedensbewegung weiter abzukoppeln. Denn überraschenderweise findet sich darin keine klare Verurteilung des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges, kein Wort zur schweigenden Unterstützung der Bundesregierung und kein Wort zum Zustand der Recht- und Regellosigkeit, den die USA ein weiteres Mal herbeiführt. Auch eine orientierende Einordnung des Angriffs in den dahinterstehenden Kampf der USA um den Hegemonieerhalt als Weltmacht oder ein Verweis auf die leichtfertige Inkaufnahme eines Dritten Weltkrieges sucht man vergebens. Stattdessen die Forderung nach Sanktionen gegenüber dem Iran sowie eine allgemeine Aufforderung beider Seiten zu deeskalieren.

Die Welt steht in Flammen. Die Gefahr eines Atomkriegs ist durch den Angriff auf den Iran in greifbare Nähe gerückt. Das sind keine Zeiten für halbherzige Erklärungen und desorientierende wie ablenkende Nebenkriegsschauplätze. Dafür sorgt der herrschende Block zur Genüge. Aufgabe linker Parteien ist es, sich mit aller Leidenschaft und allem Engagement in die geopolitische Analyse zu werfen, in diesen unübersichtlichen Zeiten zu orientieren und die Proteste gegen den Krieg aufzubauen. Dafür braucht es ein Bewusstsein, dass sich die Abwendung des Dritten Weltkrieges nicht im Parlament, sondern auf der Straße entscheidet. Rosa Luxemburg hat einmal  gesagt: Unpolitisch zu sein, heißt politisch zu sein, ohne es zu merken. Worte, die abwandelbar sind: Denn nicht klar gegen den Krieg zu sein, heißt für den Krieg zu sein, ohne es zu merken. Die deutsche Antikriegsbewegung braucht die vorbehaltlose Unterstützung und das leidenschaftliche  Friedensengagement der Linkspartei.“

Planungstreffen „Friedlicher Hessentag“ in Fulda

Pressemitteilung 7.3.2026

Bei strahlendem Sonnenschein waren am Samstag Nachmittag Organisatoren vom Bündnis „Friedlicher Hessentag“ in der Fuldaer Innenstadt und den Auen unterwegs, um die Örtlichkeiten für die Hessentagsstraße und das Gelände der geplanten Bundeswehrausstellung in Augenschein zu nehmen. Gekommen waren auf die Einladung des Friedensforum Osthessen Vertreter von Friedensgruppen aus ganz Hessen, wie der Deutschen Friedensgesellschaft/Vereinigte Kriegsdienstgegner, Jugend gegen Wehrpflicht, Künstler, Theatergruppen und viele andere. Beim anschließenden Planungstreffen in der Wiesenmühle beratschlagten sie den Verlauf der Protestaktionen gegen die Waffenschau und stellten den Medien den Bündniskonsens vor.

„Planungstreffen „Friedlicher Hessentag“ in Fulda“ weiterlesen

Nein zu Wehrpflicht und Kriegsvorbereitung!

Am 05.12. machten wir mit 55.000 Jugendlichen, hauptsächlich Schüler*innen, klar: Wir wollen keine Wehrpflicht – wir wollen eine Zukunft! Am gleichen Tag ging der Bundestag mit dem Beschluss des sogenannten “Wehrdienstmodernisierungsgesetzes” den ersten Schritt Richtung Wiedereinführung der Wehrpflicht. Ab Januar wurden Fragebögen zur Erfassung der Fähigkeiten und zur Bereitschaft zum Wehrdienst an alle Jugendlichen, die 2008 geboren wurden, verschickt. Ab Sommer 2027 soll die verpflichtende Musterung folgen.

Laut der Bundesregierung brauche es Wehrpflicht und Aufrüstung, um uns zu verteidigen. Doch wir fragen: Warum sollte Hochrüstung Frieden sichern und warum sollten wir für ein Leben in Sicherheit die stärkste Armee Europas brauchen?

Weiterlesen:  
Resolution der Schulstreikkonferenz am 14./15. Februar 2026 in Göttingen

Genozid in Gaza

„Eine Waffenruhe, die täglich mehr Bomben und Tote für die Menschen im Gazastreifen bringt. Am Donnerstag traf es unter anderem vier Palästinenser – darunter ein elfjähriges Mädchen –, als israelische Raketen ihre Zelte nahe der im Süden der abgeriegelten Enklave gelegenen Stadt Khan Junis trafen. Am Abend meldeten medizinische Quellen den Tod eines Mannes nach einem Angriff auf eine Schule für Vertriebene in Dschabalija im Norden sowie einen weiteren Toten im Zentrum des Gazastreifens, dessen Zeltbehausung in Deir Al-Balah ebenfalls Ziel eines israelischen Bombenabwurfs wurde. Vier weitere Menschen wurden nach Informationen der Agentur Reuters bei einem separaten Angriff im Stadtteil Seitun in Gaza-Stadt getötet“….Ein Artikel von Ina Sembdner in der jungen welt vom 10./11.01.2025

Während in Palästina die Bomben fallen, „betreibt Israel mit Partnerorganisationen in Deutschland massive Lobbyarbeit — auch, um die endlich aufflammende Medienkritik am Gaza-Massaker im Keim zu ersticken“, schreibt Annette Groth in diesem, sehr lesenswerten Artikel in Manova , 10./11.01.2025

Anmerkung der Redaktion: Angesicht der schockierenden Nachrichten erscheint es verwunderlich, dass die Katholische Akademie in Fulda eine etwas andere Veranstaltung zum Thema Genozid anbietet:

„Entgegen einseitigen Bildern von Hass und Gewalt zeigt der Journalist Igal Avidan, wie Juden und Araber im Alltag Nachbarschaft , Freundschaft und Solidarität leben. Seine Reportagen führen in Städte, die Schauplätze von Konflikten waren, und machen Menschen sichtbar, die Brücken bauen, statt Gräben zu vertiefen. So entsteht ein vielschichtiges, hoffnungsvolles Bild einer Gesellschaft zwischen Gewalt und Versöhnung.

Welche „einseitige Bilder“ der Journalist Igal Avidan meint? Vielleicht auch das von mir ausgewählte? Die Veranstaltung am 21.01.26 wird in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Fulda e.V. durchgeführt. Ich empfehle, vor dem Besuch dieser Veranstaltung, den o.g. Artikel von Annette Groth zu lesen. (M.F.)